Gattung: Acrolocha Thoms (Elonium Leach in Samouelle)

ColeopteraStaphylinidaeOmaliinae
Von Arved Lompe (n. G.A. Lohse)
Durch kräftig retikulierten Vorderkörper und längsrissige Punktstreifen der Flügeldecken ausgezeichnet. Von Eusphalerum-ähnlicher Gestalt, aber die Tarsen ohne lange Behaarung. Von Phyllodrepa durch die abgestumpften Halsschildhinterwinkel und das an seiner Basis stark verdünnte 3. Fühlerglied leicht zu unterscheiden. Fühler mit 4-5 größeren Endgliedern.
#1
minuta (Ol., 1795)Fundmeldungen🗺ColeowebKopf hinter den Augen mit schräg verengten Schläfen [Abb. 1]. Halsschild uneben, auf der Vorderhälfte mit seichter Mittellinie. Jederseits mit einem flachen Eindruck, neben den deutlichen, aber stumpfen Hinterwinkeln flach niedergedrückt. Fühler schwarz, höchstens das 1. Glied heller, aber stets getrübt. Schwarz, Flügeldecken oft dunkelbraun, Beine gelb. Aedoeagus [Abb. 2]. 2 mm. D: Weit verbreitet und meist nicht selten. (=striata (Grav.))
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Abb. 1
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Abb. 2
→ 2-Kopf unmittelbar hinter den Augen fast horizontal abgeschnürt [Abb. 3]. Halsschild flach scheibenförmig ohne Unebenheiten, zumindest das 1. Fühlerglied rein rotgelb.
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Abb. 3
#2
amabilis (Heer, 1838)🗺ColeowebDie ersten 5 Fühlerglieder gelb, Kopf und Hinterleib pechschwarz bis braun. Halsschild braun, selten dunkler, Flügeldecken gelbbraun. Aedoeagus [Abb. 4]. 2-2,5 mm. B: Besonders im Frühjahr in Pilzen und faulenden Pflanzenstoffen. D: Im westlichen und südlichen Mitteleuropa ziemlich selten
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Abb. 4
→ 3-Nur das erste Fühlerglied rotgelb, die folgenden nur an der Basis aufgehellt, sonst schwärzlich. Kopf, Halsschild und Hinterleib schwarz, Flügeldecken heller braun, Spitze des Hinterleibs rötlich, Beine gelb
#3
sulcula (Steph., 1834)Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild um die Hälfte breiter als lang. Flügeldeckenstreifen bis zum Hinterrand erkennbar [Abb. 3]. ♂: Hinterrand des 5. sichtbaren Sternits in einen spitzen Zahn ausgezogen [Abb. 5]. Aedoeagus [Abb. 6] [Abb. 7]. 2,5-2,8 mm. B: Im Hochsommer auf Viehweiden, an trockenem Mist, schwärmt oft in Anzahl bei untergehender Sonne und fliegt gern ans Licht. D: Norddeutsche Tiefebene, nicht häufig, Donaugebiet selten.
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Abb. 3
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Abb. 5
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Abb. 6
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Abb. 7
pliginskii (Bernh., 1913)🗺Coleoweb-Halsschild knapp um ein Drittel breiter als lang, Flügeldeckenstreifen vor dem Hinterrand erlöschend. ♂: Bauchsegmente einfach. Der sulcula außerordentlich ähnlich. Aedoeagus [Abb. 8]. 2,5-2,8 mm. D: Nordwestliches Mitteleuropa, seltener als sulcula.
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Abb. 8
Enthaltene Taxaamabilis minuta pliginskii sulcula
Erstellt am: 05.08.2009 · Letzte Aktualisierung: 19.08.2024 - 18:33:44
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